Ökologische Dämmsysteme
Hinsichtlich der Dämmstoffauswahl, juckt uns das eine oder
andere Dämmmaterial seit über 10 Jahren nicht mehr, ...
Schwerpunktmäßig werden die eigenen
Objekte - sowie auch die für Dritte - seit ca. 15 Jahren mit Zellulose
gedämmt. Dieses Material ist hinsichtlich Herstellung und Verarbeitung
technisch ausgereift und wird in Deutschland nahezu seit 20 Jahren verarbeitet.
Der technisch hohe Standard und die bei Dämmstoffen unseres Wissens nach
einzigartige Ausstellung einer individuellen Baustellendokumentation, sucht bis
heute ihresgleichen. Preis- / Leistungsverhältniss sind seit Jahren auf
einem marktgerechten und wettbewerbsfähigen Stand.
Alternativen, welche meist aus nachwachsenden
Rohstoffen hergestellt werden, kommen selbstverständlich auf Wunsch auch
zum Einsatz.
Im folgenden eine kleine Übersicht über
die bei uns gängigen Materialien.
isofloc Zellulosedämmung
In
Dächer, Wände und Decken wird isofloc - Zellulosedämmstoff
zwischen die Sparren oder Balken eingeblasen. Durch den Einblasdruck wird das
Material genau in die Form des zu dämmenden Hohlraumes gebracht und
verdichtet. Auch Installationen, unregelmäßige Sparrenabstände,
krumme Balken und andere Details werden zuverlässig bis in den letzten
Winkel gedämmt.
Dämmschichten mit isofloc sind dank der
passgenauen Verarbeitung absolut lückenlos. Es gibt also keine
Zugerscheinungen. Schließlich sorgt das diffusionsoffene isofloc -
Dämmsystem für ein angenehmes Raumklima weil es Feuchteschwankungen,
die die jahreszeitlichen Klimaschwankungen mit sich bringen, ausgleichen
kann.
Gutex Dämmplatten aus Holz
Seit
nunmehr 70 Jahren produziert das Schwärzwälder Familienunternehmen
GUTEX Dämmplatten aus Holz. Die Entwicklung moderner, technisch
ausgereifter und ökologischer Dämmstoffe und
Wärmedämmverbundsysteme sowie die Weiterentwicklung der bestehenden
Produktlinien bilden einen wesentlichen Schwerpunkt in der Tätigkeit des
Unternehmens.
Hackschnitzel aus Fichten- und Tannenholz der
Sägeindustrie werden thermisch-mechanisch zerfasert und mit Hilfe von
Wasser zu einem Holzfaserbrei vermischt. Je nach Anforderungen werden eventuell
Hydrophobierungsmittel in Form von verseiftem Baumharz oder Bitumen
dazugegeben.
Der Brei wird auf eine Langsiebmaschine aufgebracht
und mittels Walzen geformt und entwässert. Nach dem Trocknen in einem
gasbetriebenen Mehretagen-Umlufttrockner werden die Platten formatiert und
palettiert. Plattenverschnitt und Holzstaub, der beim Aufteilen anfällt,
wird dem Kreislauf wieder zugeführt. Die Bindung der Platten geschieht
ausschliesslich durch die Verfilzung der Fasern und der holzeigenen
Inhaltsstoffe wie Lignin.
Thermo-Hanf ein Dämmstoff aus Natur
Auch im Baustoffbereich ist die Entwicklung
umweltfreundlicher Alternativen das Gebot der Stunde. Bauen ist immer ein
Eingriff in die Natur. Es ist daher wichtig, diesen Eingriff möglichst
verträglich für Mensch und Umwelt zu gestalten. Was vor allem
heißt, daß Baustoffe keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen
verursachen dürfen.
Thermo-Hanf ist ein ökologisches Produkt und
vollständig frei von umweltschädigenden Zusatzstoffen. Eine
Gefährdung der Gesundheit ist bei der Herstellung und beim Einbau der
Dämmung ausgeschlossen. Und auch beim späteren Ausbau wird die Umwelt
nicht unnötig belastet: das Material ist recycelbar.
Thermo-Hanf besteht zu 85 % aus Hanffasern aus
heimischem Anbau. Es ist mit ca. 15 % Polyester-Stützfaser versetzt, als
Flammschutzmittel wird Soda eingebracht. Thermo-Hanf ist weltweit die erste
Dämmung aus Hanf mit einer Bauzulassung . |